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FischBlick


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Uddannelse
Forfatter: Damian Parpan
Gratis

Über das Vorkommen von Fischarten und den Aufbau von Populationen gibt es eine Vielzahl von Erhebungen.
In Tirol und am Inn fehlt jedoch eine Übersicht, wo und wann sich Fische natürlich fortpflanzen. Es ist von großer Bedeutung, mehr über die Laichzonen und Jungfischhabitate der heimischen Fische zu erfahren. Solche Kenntnisse sind nicht nur für die fischereiliche Bewirtschaftung wichtig, sondern vor allem auch für den Schutz von Fischen und besonders sensiblen Gewässerabschnitten. Viele Fisch- und Naturfreund*innen beobachten zwar bereits Laichgeschehen und Fischvorkommen, eine einheitliche Datensammlung gibt es aber nicht.
Die FischBlick App soll das Kartieren von Laich- und Jungfischhabitaten vereinfachen und gleichzeitig eine einheitliche Datensammlung ermöglichen. Gewässer oder einzelne Abschnitte können erfasst und Kartierungen (u.a. GPS-Punkte, Fotos, Angaben zu Fischen wie Art, Größe und Anzahl) dann jederzeit hinzugefügt werden.

Im Rahmen des Projektes INNsieme connect (Kofinanzierung der Europäischen Union, Förderprogramm Interreg Bayern-Österreich 2021-2027) werden Kurse organisiert und gemeinsam Daten zu Laichgewässern und Jungfischhabitaten in Tirol gesammelt. Dadurch soll ein Netzwerk an interessierten Fisch- und Naturfreund*innen geschaffen werden, die auch nach Projektlaufzeit eigenständig weiterkartieren. Damit sollen gesunde Fischbestände und ökologisch intakte Gewässerlebensräume gestärkt und geschützt werden.